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Heckenkirsche 'Lonicera xylosteum'

SKU:B00258
649,99 €
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Du bekommst genau diese abgebildete Heckenkirsche 'Lonicera xylosteum' inkl. Schale.

Herkunft: Deutschland
Alter: ca. 25 Jahre
Höhe: ca. 70 cm mit Schale, ca. 61 cm ohne Schale
Schale: ca. Länge 35 cm, Breite 26,5 cm, Höhe 9 cm

Bitte beachte: Bonsais sind Naturprodukte- das Aussehen kann sich je nach Jahreszeit und Pflege leicht verändern. Bei weiteren Fragen oder aktuellen Fotos stehen wir gerne zur Verfügung....schreibt uns bitte einfach an.


Allgemeines

Die Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) ist ein heimischer, laubabwerfender Strauch aus der Familie der Geißblattgewächse. Sie wächst in der Natur meist mehrstämmig, locker verzweigt und erreicht Höhen von 2 bis 3 Metern. Charakteristisch sind ihre feinen, dicht stehenden Kurztriebe, die bereits in jungen Jahren eine kompakte und reich verzweigte Struktur bilden – ein Merkmal, das die Art besonders interessant für die Bonsai-Gestaltung macht.

Die Blätter sind weich, oval und mattgrün, im Herbst verfärben sie sich gelblich, bevor sie abgeworfen werden. Im Frühjahr erscheinen unauffällige, blassgelbe zweiblütige Blüten, aus denen später kleine, rot durchscheinende Beeren entstehen. Diese Früchte dienen vielen Vogelarten als Nahrung, sind für den Menschen jedoch nicht genießbar.

Die Heckenkirsche ist in ganz Mitteleuropa weit verbreitet und gilt als sehr robuste, winterharte Art, die sowohl sonnige als auch halbschattige Standorte toleriert. Sie bevorzugt frische, humose Böden und ist insgesamt äußerst pflegeleicht. Aufgrund ihres natürlichen, buschigen Wuchses, ihrer hohen Schnittverträglichkeit und der Fähigkeit, schnell feine Verzweigung auszubilden, zählt sie zu den beliebtesten Straucharten für Bonsai-Liebhaber.

 

Pflege als Bonsai 

Die Heckenkirsche ist eine äußerst robuste und schnittverträgliche Bonsai-Art, die besonders durch ihre feine Verzweigung und ihre natürliche Buschstruktur überzeugt. Sie steht ganzjährig im Freien und bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne bilden sich kompaktere Blätter und kürzere Internodien, im Halbschatten bleibt sie vital, treibt aber etwas länger aus.

Beim Gießen benötigt die Heckenkirsche gleichmäßige Feuchtigkeit. Der Wurzelballen darf nie vollständig austrocknen, da die fein verzweigten Wurzeln empfindlich auf Trockenstress reagieren. Gleichzeitig sollte Staunässe vermieden werden, weshalb ein gut drainierendes, mineralreiches Substrat ideal ist. Während der Hauptwachstumszeit von April bis August steigt der Wasserbedarf deutlich.

Die Art ist sehr düngestark: Von Frühjahr bis Spätsommer wird regelmäßig mit organischem oder mineralischem Dünger versorgt. Gute Nährstoffversorgung fördert feine Triebe und ein dichtes Kronenbild.

Der Formschnitt erfolgt während der gesamten Wachstumsperiode. Neue Triebe werden nach 3–5 Blattpaaren auf 1–2 Paare zurückgeschnitten, um die Verzweigung immer weiter zu erhöhen. Größere Rückschnitte oder das Korrigieren der Grundstruktur sollten idealerweise im Frühjahr vor dem Austrieb oder im Spätsommer erfolgen. Die Heckenkirsche verträgt selbst starke Rückschnitte problemlos und treibt zuverlässig wieder aus altem Holz aus.

Das Drahten ist möglich, wird bei dieser Art aber oft nur unterstützend eingesetzt, da die Zweige schnell verdicken und Draht einschneiden kann. Häufig reicht eine Kombination aus Formschnitt und Spanndrähten, um die gewünschte Linie zu erreichen.

Beim Umtopfen werden junge Bonsai alle zwei Jahre, ältere Exemplare alle drei bis vier Jahre im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb umgesetzt. Die Heckenkirsche entwickelt schnell ein dichtes Wurzelwerk, weshalb ein luftiges Substrat mit hohem mineralischen Anteil ideal ist.

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