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Rose 'Rosa sp.'

SKU : B01083
149,99 €
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Herkunft:       Deutschland
Alter:             18 Jahre
Höhe:             ca. 31 cm (mit Schale)
Schale:           ca. 15,5 cm/12 cm/6,5 cm
Winterhart:    Ja
Bild:               10.10.2026

 

Du bekommst genau diesen abgebildeten Zierapfel 'Malus spec.' inkl. Schale.

Bitte beachte: Bonsais sind Naturprodukte- das Aussehen kann sich je nach Jahreszeit und Pflege leicht verändern. Bei weiteren Fragen oder aktuellen Fotos stehen wir gerne zur Verfügung....schreibt uns bitte einfach an.


Allgemeines

Die Rose (Rosa) gehört zur Familie der Rosengewächse und zählt zu den bekanntesten Blütengehölzen. Die Gattung umfasst zahlreiche Wildarten und eine große Vielfalt an gezüchteten Sorten. Ihr Erscheinungsbild reicht von kleinen, kompakten Sträuchern bis zu kräftigen Kletterrosen. Charakteristisch sind die gefiederten Blätter und die meist mit Stacheln besetzten Triebe.

Besonders auffällig sind ihre Blüten, deren Größe, Form und Farbe je nach Art und Sorte variieren. Das Farbspektrum reicht von Weiß und zartem Rosa über Gelb und Orange bis zu kräftigen Rottönen. Neben einfach blühenden Rosen mit offen sichtbaren Staubgefäßen gibt es halbgefüllte und dicht gefüllte Formen. Viele Rosen besitzen einen angenehmen Duft. Einige blühen einmal im Jahr, während andere im Laufe der Saison weitere Blüten hervorbringen.

Nach der Blüte können sich Hagebutten entwickeln, die je nach Rosenart unterschiedliche Formen und Farben besitzen. Zusammen mit dem Laub und den verholzten Trieben verleihen sie der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit einen besonderen Schmuckwert.
Als Bonsai verbindet die Rose die Ausstrahlung eines alten, verholzten Gehölzes mit der Schönheit ihrer Blüten. Vor allem kleinblättrige und kleinblütige Arten eignen sich für eine harmonische Gestaltung.

Mit zunehmendem Alter können ein markanter Stamm, strukturierte Rinde und eine ausdrucksvolle Verzweigung entstehen. Dadurch ist die Rose eine reizvolle Bereicherung für eine Bonsaisammlung.



Pflege als Bonsai

Die Rose benötigt als Bonsai einen sonnigen und luftigen Standort im Freien. Viel Licht fördert einen kräftigen Austrieb und die Blütenbildung. An heißen Sommertagen sollte die Schale vor übermäßiger Aufheizung geschützt werden, während die Krone weiterhin ausreichend Sonne erhält.

Während der Wachstumszeit hat die Rose einen hohen Wasserbedarf. Gegossen wird gründlich, sobald die Substratoberfläche leicht angetrocknet ist. Der Wurzelballen darf nicht vollständig austrocknen. Überschüssiges Wasser muss ungehindert ablaufen können, da Staunässe die Wurzeln schädigt. Besonders bei Sonne und Wind sollte die Feuchtigkeit täglich kontrolliert werden.

Eine regelmäßige Düngung von Frühjahr bis Spätsommer unterstützt das Wachstum und die Blütenentwicklung. Die Dosierung richtet sich nach dem verwendeten Dünger. 
Der Rückschnitt richtet sich nach der Art und dem Blühverhalten. Bei vielen öfterblühenden Rosen erfolgt der stärkere Schnitt im zeitigen Frühjahr. Einmalblühende Rosen dürfen nicht pauschal ebenso zurückgeschnitten werden, da dabei blütentragendes Holz verloren gehen kann. Abgestorbene, beschädigte und sich kreuzende Zweige werden entfernt. Während der Saison werden lange Triebe gezielt eingekürzt, um die Form zu erhalten. Für die Blüte müssen ausreichend neue Triebe wachsen dürfen. Verblühte Blüten können entfernt werden; sollen Hagebutten entstehen, bleiben sie stehen.

Die Gestaltung erfolgt überwiegend durch Schnitt. Junge Triebe lassen sich vorsichtig drahten, ältere Zweige sind häufig steif und bruchempfindlich. Der Draht sollte regelmäßig kontrolliert werden, damit er nicht einwächst. Umgetopft wird abhängig von der Durchwurzelung, bei jüngeren Pflanzen meist alle zwei bis drei Jahre und bei älteren Exemplaren seltener. Geeignet ist ein strukturstabiles Bonsaisubstrat, das Wasser speichert und zugleich gut durchlässig bleibt.

Im Winter benötigt die Rose eine kühle Ruhephase. Die Frostverträglichkeit unterscheidet sich je nach Art und Sorte; in der Bonsaischale sind insbesondere die Wurzeln vor starkem und anhaltendem Frost zu schützen. Eine kühle, frostfreie Überwinterung ist eine geeignete Möglichkeit. Auch während der Winterruhe darf der Wurzelballen nicht vollständig austrocknen.
Blätter und junge Triebe sollten regelmäßig auf Blattläuse und Pilzerkrankungen wie Mehltau, Rosenrost oder Sternrußtau kontrolliert werden. Ein luftiger Standort und das Entfernen erkrankter sowie abgefallener Blätter unterstützen die Pflanzengesundheit.